<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584</id><updated>2011-07-07T21:39:31.820-07:00</updated><title type='text'>Bergen - Erasmus in Norwegen (eingestellt)</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>13</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-1244684194519886567</id><published>2010-01-01T19:05:00.000-08:00</published><updated>2010-01-01T19:07:39.031-08:00</updated><title type='text'>Dankessöhn und auch Wiederssehn'</title><content type='html'>Hiermit verabschiede ich mich und das Bergen-Blog. Herzlichen Dank für's Lesen, es hat hoffentlich Spaß gebracht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-1244684194519886567?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/1244684194519886567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2010/01/dankessohn-und-auch-wiederssehn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/1244684194519886567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/1244684194519886567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2010/01/dankessohn-und-auch-wiederssehn.html' title='Dankessöhn und auch Wiederssehn&apos;'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-7049339735771045136</id><published>2009-11-13T09:30:00.000-08:00</published><updated>2009-11-15T17:44:42.135-08:00</updated><title type='text'>Langeweile und ihre Folge</title><content type='html'>Die verdammten Nächte. Ich bin noch genau drei Wochen in Norwegen, dann geht es wieder zurück in die Heimat. Drei Wochen klingen nicht lang, als Auslandsstudent sollte man die Zeit doch eigentlich genießen. Aber bei mir ist die Luft raus. Meine wenigen Kurse sind zu Ende, einzig mein Sprachkurs verlangt es, dass ich noch zweimal in der Woche das Unigelände von Nahem sehe. Meine Klausuren schreibe ich ein Woche bevor ich fahre, das heißt ich habe effektiv noch zwei Wochen Zeit zu lernen. Aber wie motiviert man sich für Klausuren, die man nicht bestehen muss, da sie zu Hause nicht zählen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SwCtlFSQdzI/AAAAAAAAABI/c5IWEGT2s_k/s1600-h/tatuu.gif"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 294px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SwCtlFSQdzI/AAAAAAAAABI/c5IWEGT2s_k/s400/tatuu.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404510405430114098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Langweile hat bei mir grausame Auswirkungen. Mein Biorhytmus ist so kaputt, dass ich nachts meist nicht vor drei Uhr einschlafen kann. Die Zeit bis dahin vertreibe ich mir mit Zigarettenpausen und diversen Aktivitäten am Laptop. Online-Poker ist so eine Geschichte. Ich hatte zeitweise sechs verschiedene Poker-Programme auf meinem Rechner, damit ich zu jeder Tages- und Nachtzeit Gratis-Turniere spielen konnte. Das tue ich jetzt auch noch, allerdings schaue ich mittlerweile lieber Filme. Ich versuche mir die Klassiker anzusehen. Gestern habe ich "Der dritte Mann" gesehen, sehr zu empfehlen. Ich muss unbedingt mal nach Wien. Ich habe ja schon vor meiner Zeit in Bergen viele Filme geguckt, aber die Traumquote, die ich hier schaffe, bleibt wohl für den Rest meines Lebens unerreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Nacht sieht Fantoft noch viel hässlicher aus, als bei Tag. Und momentan beginnt hier die Nacht gefühlt um drei Uhr nachmittags. Natürlich könnte ich mehr Sachen unternehmen, reisen, ins Kino, in eine Bar. Aber das alles kostet Geld. Zuviel Geld, nicht nur meiner Meinung nach. Ich könnte es bezahlen, aber ich denke ich habe genug vom Land gesehen, genug Filme geschaut und genug Alkohol getrunken. In Norwegen fühlt man sich, was das Geld angeht, wie im Gefängnis. Fantoft ist deine Zelle und die unverschämten Preise die Wärter, die ein immer daran hindern, außerhalb der Zelle Spaß zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal, was ihnen Erasmus-Studenten erzählen: dass sie nur gefeiert haben, nur gereist sind oder nur gelernt haben. Alle haben sich schon einmal gelangweilt. Besonders jetzt, kurz vor Schluss. Allerdings glaube ich, dass die meisten anderen kreativer sind darin, sich die Zeit zu vertreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diesem Eintrag zumindest etwas von seiner schlechten Atmosphäre zu nehmen ein amüsantes, wenn auch anscheinend historisch und politisch nicht korrektes, Zitat aus dem Film "Der dritte Mann". Der Bösewicht Harry Lime (alias Orson Welles), ein Schieber im Nachkriegs-Wien rechtfertigt seine Taten: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;In den dreißig Jahren unter den Borgias hat es nur Krieg gegeben, Terror, Mord und Blut, aber dafür gab es Michelangelo, Leonardo da Vinci und die Renaissance. In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe, fünfhundert Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? Die Kuckucksuhr!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine besonders aus politikwissenschaftlicher Sicht sehr interessante Aussage.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-7049339735771045136?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/7049339735771045136/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/11/langeweile-und-ihre-folgen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/7049339735771045136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/7049339735771045136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/11/langeweile-und-ihre-folgen.html' title='Langeweile und ihre Folge'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SwCtlFSQdzI/AAAAAAAAABI/c5IWEGT2s_k/s72-c/tatuu.gif' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-4666759351247874265</id><published>2009-10-25T13:59:00.000-07:00</published><updated>2009-10-25T16:17:20.211-07:00</updated><title type='text'>Zweimal zum Flughafen</title><content type='html'>Nach meiner Odyssee zum Flughafen, um meinen ersten Besuch abzuholen, war ich von den Gepflogenheiten der Norweger, was den öffentlichen Personentransport angeht, etwas enttäuscht. Gewappnet mit dem Wissen um die notwendigen Signale an der Haltestelle und der (ungefähren) Verbindung zum Flughafen, traf ich mich mit dem Besuch &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;im Bus&lt;/span&gt;. Der Flieger sollte planmäßig um 12 Uhr abfliegen, das gab uns ein Zeitfenster von zweieinhalb Stunden, nachdem ich um halb zehn in den Bus eingestiegen war. Das sollte genug sein, selbst mit der normalen Verbindung und nicht (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;siehe Eintrag "Einmal zum Flughafen"&lt;/span&gt;) mit dem Expressbus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir lagen gut in der Zeit, der Bus fuhr nach einer knappen halben Stunde am Birkelandkrysset Terminal vor, eine Art ZOB, an dem der Verbindungsbus zum Flughafen fahren sollte. Zwei Stunden vor Abflug zwei Kilometer vom Flughafen entfernt, der Check-In war totally in-time zu finishen. Das Wetter am ZOB war gut, seichte Gespräche über den Flugplan untermalten das Vogelgezwitscher in der Umgebung und nun konnte es nur noch wenige Minuten dauern, bis der Bus endlich kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15 Minuten Warten: Unsere Gespräche waren einer leichten Ernüchterung gewichen, die sich in unseren Gesichtern sichtbar niederschlug, wenn denn jemand dagewesen wäre, der uns gesehen hätte. Ich glaube, selbst die Vögel hatten uns alleine gelassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30 Minuten Warten: Nervosität stieg in mir auf, schließlich war es nur noch eine halbe Stunde bis zum Ende des Check-Ins. Mein Besuch suggerierte mir, doch ein Taxi zu rufen. Glücklicherweise sind die Taxi-Nummern in Bergen noch viel einfacher als die 4242 in meiner Heimatstadt. Sofort erleichtert, wählte ich die 07000 und wartete auf eine freundliche Stimme, die mich fragt, wo's denn hingehen soll. Die freundliche Stimme kam - vom Band. Ich verstand nicht viel, nur, dass leider alle Taxen besetzt seien. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Um halb elf??? An einem Sonntagmorgen???&lt;/span&gt;. Ich verstehe ja nicht viel vom Taxi-Geschäft, aber dass das nicht die Stoßzeiten sind, weiß ich. Die Alternative, die 08000, konnte auch keine freien Wagen anbieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Resignation und Verzweiflung ergriff mich und ich hatte das große P in den Augen. Vor dem Terminal sammelten gerade Müllmänner Abfälle von einem Verkehrkreisel. Vielleicht wusste ja einer von ihnen, was man machen konnte. Schließlich unterhielt er sich gerade auch so nett mit einem Autofahrer, der spontan angehalten hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch bevor ich dem Herren meine missliche Lagen erklären konnte, meinte er zu uns, er könne helfen. Sein Freund, der Mann im Auto, könne uns zum Flughafen fahren. Wir müssten nur sofort los. Kurz darauf saßen wir im Wagen eines gänzlichen fremden Herren mittleren Alters. Nach dem üblichen Dankeschön fragte ich ihn, woher er den Müllmann kennt. "Mit dem spiele ich jede Woche Fußball." Ob er wusste, dass dieser heute &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;genau hier&lt;/span&gt; arbeite. "Nein, ich bin mit meinem Sohn herum gefahren und habe ihn getroffen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Besuch erwischte den Check-In so-what-of in-time und ich genoss die Unterhaltung auf der Rückfahrt mit meinem unbekannten Helfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Glaube an die Menschheit ist offiziell wiederhergestellt, ganz egal, wie die Waschräume hier sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-4666759351247874265?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/4666759351247874265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/zweimal-zum-flughafen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/4666759351247874265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/4666759351247874265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/zweimal-zum-flughafen.html' title='Zweimal zum Flughafen'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-943521375720124660</id><published>2009-10-19T06:37:00.001-07:00</published><updated>2009-10-19T06:40:32.200-07:00</updated><title type='text'>Rechtsfreier Waschraum</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/StxroYxo2sI/AAAAAAAAABA/srk55Rav_h4/s1600-h/washing-machine-man.gif"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 289px; height: 312px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/StxroYxo2sI/AAAAAAAAABA/srk55Rav_h4/s320/washing-machine-man.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394304795272600258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-943521375720124660?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/943521375720124660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/943521375720124660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/blog-post.html' title='Rechtsfreier Waschraum'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/StxroYxo2sI/AAAAAAAAABA/srk55Rav_h4/s72-c/washing-machine-man.gif' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-8423078839321331839</id><published>2009-10-19T04:57:00.000-07:00</published><updated>2009-10-19T09:15:29.194-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Europa - Land der Kosmopoliten. Ach, was für eine Traumvorstellung das doch ist. In nicht allzu ferner Zukunft, gibt es auf die Frage "Wo kommen Sie her?" nur noch die herzergreifend, weil unglaublich &lt;span style="font-style:italic;"&gt;weise&lt;/span&gt; Antwort "Aus Europa." Keine Nationalstaaten mehr, keine Konflikte um die Zugehörigkeiten diverser ethnischer Gruppen, nur noch ein riesiger Europa-Kuchen, zusammengerührt aus dem Brei verschiedener Nationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das Erasmus-Programm, in dem ich mich befinde, dazu beitragen soll, versteht sich von selbst. Denn schließlich kommunizieren hier sämtliche europäische Identitäten miteinander, leben und arbeiten in Harmonie und kümmern sich nicht um so etwas altmodisches wie Patriotismus. Das ist zumindest die Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Prinzip klappt das hier auch ganz gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch gibt es einen Ort in Fantoft, an dem die Regeln der Völkerverständigung nicht gelten. An dem das Kriegsrecht herrscht und jeder macht, was er will. Die Rede ist vom Waschraum im Erdgeschoss des Party-Blocks. Zehn Waschmaschinen und acht Wäschetrockner für die gesamte Anlage sind ein gewaltiges Konfliktpotential. Leerzeiten werden nicht geduldet, soll heißen: ist die eigene Wäsche fertig und keine andere Maschine frei, kann es passieren, dass sofort, damit meine ich &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;sofort&lt;/span&gt; jemand die Tür der Maschine öffnet, die feuchte Wäsche entnimmt und oben auf die Maschine legt (besonders angenehm ist das bei einer 60-Grad-Wäsche, die dann vor sich hin dampft). Wie gesagt, geschehen solche Sachen nicht, wenn man seine Wäsche mal eine halbe Stunde vergisst, sondern bereits eine Minute nach Waschgangende. So haben es mir bereits mehrere Mitbewohner berichtet (übrigens einer der Gründe, warum sich dieses Thema im Blog niederschlägt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Waschraum kennt meistens keine Harmonie unter den Nationalitäten. Manchmal sichert einen nicht einmal die Bekanntschaft zueinander ab. So musste ich neulich nach einer kurzen Grippe meine Bettwäsche heiß reinigen, um mögliche Restkeime abzutöten. Klarer Fall für 60 Grad. Ich kam extra fünf Minuten vor Ende meiner Maschine, damit sich Laken und Bezug nicht gleich wieder mit den Keimen auf Waschmaschine vollsogen. Danach wollte ich zum ersten Mal den Trockner benutzen, den ich sonst immer vermeide, da er 8 Kronen kostet und ich meine Wäsche lieber umsonst im Zimmer trockne. Allerdings war das genau der Grund, warum ich krank wurde. Naja, ein offenes Fenster kam noch dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Minute bevor der Waschgang durch war, lief ich an den letzten freien Trockner, stellte ihn auf deutsch ein und wählte ein Programm. Ich holte meine Wäsche, öffnete die Tür und erblickte zwei Socken. Verwirrt sah ich mich um und erblickte einen Italiener, ein bekanntes Gesicht, der mich nur dumm angrinste und sagte: "Haha, it's mine." Das Lachen habe ich mir wahrscheinlich im Nachhinein eingebildet, aber ohne das qualifiziert sich dieses Handeln als Akt der Dreistigkeit und beinahe Böswilligkeit, da ich für jedermann sichtbar, immernoch krank war. Ich war zu verblüfft, um etwas zu sagen und macht mich mit meiner dampfenden Wäsche und vor mich mich hingrummelnd auf den Weg in mein Zimmer um Tropenwald zu spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verdammtes Europa-Geschwafel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-8423078839321331839?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/8423078839321331839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/rechtsfreier-waschraum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/8423078839321331839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/8423078839321331839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/rechtsfreier-waschraum.html' title=''/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-408079152961307271</id><published>2009-10-08T12:21:00.000-07:00</published><updated>2009-10-15T08:37:32.231-07:00</updated><title type='text'>Einmal zum Flughafen</title><content type='html'>Besuche von Verwandten sind immer ein Spaß, sie erinnern mich an die Heimat. Und so war ich frohen Mutes, als ich vor mich einigen Tagen Richtung Bergen Airport aufmachte, um eine Delegation in Empfang zu nehmen. Meine erste übrigens - Bergen ist dem gemeinen Westeuropäer wohl doch zu regnerisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Buslinien führen einen vom Wohnheim ans Ziel. Die erste ist ein Expressbus, genannt Flybussen (fly wie in "Flüwatüt", nicht wie in "to fly"), der mit ein paar Zwischenstopps direkt vor die schöne elektronische Glastür des Flughafens fährt. Für &lt;span style="font-style:italic;"&gt;ganz&lt;/span&gt; billige 85 NOKs - One-Way versteht sich.&lt;br /&gt;Fahre ich mich der zweiten Linie, muss zwar ich kurz vor dem Flughafen umsteigen, fahre aber auf meiner Studentenkarte und werde ebenfalls vor der schönen Glastür abgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine &lt;span style="font-style:italic;"&gt;sehr&lt;/span&gt; schwierige Entscheidung also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte den Tipp mit der Buslinie von einem Freund aus Fantoft, er half mir, die Zeiten rauszusuchen. Am nächsten Tag ging ich zeitig aus dem Haus, bei mir hatte ich alles, was ich für die Hinfahrt benötigen würde: einen Regenschirm, zwei Äpfel und drei Zigaretten. Nun wäre es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Bus mit der Nummer 525 erscheinen würde. Mit dieser Aussicht machte es mir auch nichts aus, dass es regnete, da ich mich ja bald im Trockenen befinden würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch der Bus, Nummer 525, kam nicht. Nicht zur angekündigten Zeit, auch nicht ein Fahrplan-Intervall später. Ich wurde also ein wenig nervös, schließlich hatte ich pünktlich am Flughafen zu sein. Meine Zigaretten waren nach einer Viertelstunde verbraucht, auf die Äpfel hatte ich keinen Hunger mehr und der Regenschirm hätte ich am liebsten an der Bushaltestelle in seine Einzelteile zerlegt, wenn er denn mir gehört hätte. Glücklicherweise hatte ich noch eine andere Verbindung zum Flughafen im Kopf, dieses Mal mit dem Bus Nummer 23, der, als ich noch auf die Nummer 525 gewartet hatte, bereits an mir vorbeigefahren war. Nach etwa einer halben Stunde Wartens erblickte ich erneut einen 23er, ich stellte mich an die Straße, holte meine Buskarte heraus und machte mich bereit, einzusteigen. Aber in Norwegen funktioniert das mit dem Bus anhalten ein wenig anders, so dass die Fahrerin nicht hielt und einfach weiter fuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verdutzt und genervt stand ich nun also erneut im Regen. Eine Dame, die neben mir ebenfalls auf einen anderen Bus wartete, erklärte mir, ich hätte die Hand rausstrecken sollen. In diesem Moment wurde mir bewusst, wie weit die Heimat doch entfernt war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-408079152961307271?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/408079152961307271/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/einmal-zum-flughafen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/408079152961307271'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/408079152961307271'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/einmal-zum-flughafen.html' title='Einmal zum Flughafen'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-8332209977117847528</id><published>2009-10-02T07:29:00.000-07:00</published><updated>2009-10-02T09:28:56.823-07:00</updated><title type='text'>Unsportlichkeit rächt sich</title><content type='html'>Um mein Lungenvolumen und damit einhergehend meine Kondition ist es leider nicht gut bestellt. Das ist bei mir nicht angeboren, sondern durch einen Faktor besonders bedingt: Das Rauchen. Ich genieße es, allerdings bin ich ein durchschnittlicher Raucher, was sich darin äußert, dass ich alle gesundheitlichen Symptome aufweise, die den Tabakkonsumenten belasten: ich verspüre wenig Lust, mich übermäßig zu bewegen, somit treibe ich kein Sport, ich fange leicht an zu schwitzen (obwohl ich glaube, dass das bei uns in der Familie liegt) und komme aus der Puste, wenn ich Treppen steigen muss.&lt;br /&gt;Für das erste Problem gibt es öffentliche Verkehrsmittel, für das zweite Deo-Spray und für das dritte Rolltreppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bergen zwingt mich leider dazu, mich anzupassen, was den letzten Punkt angeht. Natürlich gibt es hier Rolltreppen, aber die fahren leider nicht den Hügel hoch, auf dem sich das Uni-Gelände verteilt. Egal, ob ich eine Vorlesung, ein Seminar oder meinen Sprachkurs habe: an der Steigung komme ich nicht vorbei, was zwangsläufig entsprechend meinem zweitem Problem bedeutet, dass ich, noch bevor der Kurs losgeht, einen roten Kopf und durchgeschwitzte Klamotten habe. Das mag auf den ersten Blick nicht dramatisch erscheinen, aber man darf nicht die sozialen Folgen von Transpiration vergessen. Im Kopf des Transpiranten baut sich nämlich eine Spannung auf, eine Angst, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;gerochen&lt;/span&gt; zu werden, die in den meisten Fällen zwar vollkommen unbegründet ist, leider aber fatale Auswirkungen für den Transpiranten hat: er sucht seinen Platz außerhalb der Massen und grenzt sich so unnötig gesellschaftlich aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Kurs sitze ich daher jedes Mal, wenn ich den Hügel hochgeschnieft bin, alleine rechts oder links außen in den hinteren Reihen. Im Bus ist es schlimmer, denn anders als ich es gewöhnt bin, setzen sich die Menschen hier auf jeden freien Platz, auch neben mich in der letzten Reihe, wenn ich mal wieder eine andere Anhöhe hinter mich gebracht habe. Die Panik ergreift mich, wenn der Mann sich hinsetzt und sich so ausbreitet, dass er schon auf meinem Platz sitzt. Ich, schockgefroren, in der Sorge olfaktorisch negativ wahrgenommen zu werden, traue mich nichts zu sagen. Ich sitze dann eingeklemmt zwischen dreistem Unbekannten und Busfenster meine Zeit bis nach Fantoft ab, was im schlimmsten Fall 20 Minuten dauern kann. Aber nicht nur das: der enge Bewegungsfreiraum führt dazu, dass mir warm wird in meiner Jacke, ich sie aber nicht ausziehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schwitze also noch mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ich wieder zu transpirieren anfange, merke ich dann noch an meinen Brillengläsern. Denn sie sind noch kühl vom in-der-Kälte-auf-den-Bus-warten. Die Temperatur in meinem Gesicht steigt aber wieder. Dank der Kondesation sind kurze Zeit später auch noch meine Gläser beschlagen. In solchen Momenten wünsche ich mir, ich hätte nie mit dem Sport aufgehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wahrscheinlich ist Norwegen auch das falsche Land für mich, um sportlicher zu werden. Denn die durchschnittliche Kondition der Norweger ist beinahe olympisch. Jetzt sagen Sie sicherlich, welch eine Übertreibung. Aber kennen Sie Menschen, die mit ihren Hunden Berge hochjoggen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein körperliche Unterlegenheit gegenüber ganz Norwegen musste ich schmerzlich am eigenen Leib erfahren. Als ich mich aufmachte, den Flöyen zu besteigen. Auf den Serpentinen, die die knapp 500 Meter hinaufführten, wurden meine Gruppe und ich von einem älteren Herren überholt - der auf Krücken laufend seinen Hund heraufführte.&lt;br /&gt;Verdammte Zigaretten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-8332209977117847528?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/8332209977117847528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/unsportlichkeit-racht-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/8332209977117847528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/8332209977117847528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/10/unsportlichkeit-racht-sich.html' title='Unsportlichkeit rächt sich'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-3545362631298721697</id><published>2009-09-28T07:22:00.001-07:00</published><updated>2009-10-02T09:10:39.515-07:00</updated><title type='text'>Uni Bergen - wo Studenten wieder Menschen sind</title><content type='html'>Im deutschen Grundgesetz steht an erster Stelle ein ganz wichtiger Artikel zur Würde des Menschen. Mir können Sie glauben, ich studiere Jura im Nebenfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Die Würde des Menschen ist unantastbar.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Artikel gilt an deutschen Universitäten nicht. Zumindest kommt es einem als Student oftmals so vor. Es gilt eine klare Hierarchie, die wie folgt aussieht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;1. UNIVERSITÄTSPERSONAL&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Studenten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Klassengesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich muss ich an dieser Stelle auf Ausnahmen hinweisen. Aber die normale Reaktion eines Uni-Angestellten, wenn ein Student zu den regulären Öffnungszeiten ein Problem besprechen will, zeichnet sich oftmals du eine tiefe Abneigung gegen jegliche Anfragen aus. Bereits die erste Frage "Was wollen Sie?" in Kombination mit einem so eiskalten Blick, der die Hölle zufrieren lässt, versetzt den allgemeinen Studenten bereits in einen solchen Angstzustand, dass er bei jeder weiteren Frage sofort ein schlechtes Gewissen hat. Es gehen einem Gedanken durch den Kopf, wie man es wagen konnte, die Zeit dieser Person in Anspruch zu nehmen, die wichtigeres zu tun hat, als das, was aufgrund ihres Arbeitsplatzes eigentlich zu tun hat. Die Antwort "Ich studiere hier." ist wie ein rotes Tuch für den Stier, denn sie regelt die Rollenverhältnisse sofort, was der Uni-Angestellte ersteinmal mit einer längeren Pause beantwortet, der ein gequälter Blick folgt. Ist die eigentliche Frage seitens des Studenten gestellt, folgt ein Seufzer, eine kurze Antwort, meistens "Ja", welches in Wirklichkeit bedeutet "Wenn es unbedingt sein muss!" und ein abschließendes "Tschüss", "Servus" oder "Auf Wiedersehen", abhängig vom jeweiligen Hochschulort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und bevor man sich versieht, steht man, von Selbstanschuldigungen geplagt vor der Tür, und realisiert, dass man eigentlich noch mehr fragen wollte, aber den Mut dafür nicht mehr aufbringt. Das Reizpotential durch Studenten wird, zumindest an meiner Uni, noch dadurch erhöht, dass man eigentlich nie weiß, ob der jeweilige Angestellte bereits jemanden in seinem Büro hat, denn die Tür ist immer geschlossen. Wagt man sich in dieser Situation der Unwissenheit durch die Tür und es ist noch jemand anwesend, hat man schon verloren, bevor man die Frage überhaupt gestellt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Kontakt mit Professoren, Doktoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern klafft die gesellschaftliche Schere noch weiter auseinander, da die meisten es persönlich nehmen, wenn nicht auf ihren akademischen Titel geachtet wird. Es soll schon Fälle gegeben haben, in denen Studenten außerplanmäßig zur Sprechstunde kommen mussten, weil sie auf ihrer Hausarbeit den Titel der Lehrkraft falsch, verkürzt oder gar nicht angegeben hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen war ich auch so verwundert, dass an der Universität Bergen jene Hierarchie umgekehrt aussieht. In der Einführungswoche veranstaltete jede Fakultät einen Info-Tag für alle neuen Studenten, nicht bloß für die internationalen. Was ich dort erlebte, war für mich unfassbar. Professoren stellten sich an die Tafel und warben für ihre Kurse, sie zeigten Gruppenfotos von vorherigen Semestern, auf denen alle lachten, erläuterten, wie viel Spaß der Kurs macht. In Deutschland ist es meistens so, dass man sich das Semesterprogramm online ansehen kann und dann wählen muss. Das kann schonmal einer Lotterie gleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht nur das. Akademische Titel spielen hier kaum eine Rolle. In meinem einen Kurs wechseln sich vier Mitarbeiter mit den Vorlesungen und Seminaren ab. Von einer Frau weiß ich, dass sie Professorin ist. Von den anderen drei weiß ich über ihre akademischen Grade nichts. Es wurde nicht einmal erwähnt. Aber dennoch wurde uns von der ersten Stunde an nahe gelegt, doch bitte auf Fehler hinzuweisen. Einen solchen Satz hört man an deutschen Unis selten. Und noch seltener hört man das Angebot, bei Problemen oder Fragen jeder Zeit im Büro vorbeizukommen. In diesem Zusammenhang würde es mich nicht wundern, wenn die Studenten noch die Handynummern der Mitarbeiter bekommen hätten, wenn am Wochenende mal was ganz dringend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und falls man sich doch einmal an Bürozeiten halten muss, haben sich die Norweger auf die beste aller Methoden geeinigt, die Reihenfolge zu klären: Nummern ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SsDGorYTl8I/AAAAAAAAAA4/Ekd_zXipxs4/s1600-h/nummerbig.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SsDGorYTl8I/AAAAAAAAAA4/Ekd_zXipxs4/s320/nummerbig.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386523556476852162" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerechtigkeit kann so einfach sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-3545362631298721697?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/3545362631298721697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/im-deutschen-grundgesetz-steht-erster_4122.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/3545362631298721697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/3545362631298721697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/im-deutschen-grundgesetz-steht-erster_4122.html' title='Uni Bergen - wo Studenten wieder Menschen sind'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SsDGorYTl8I/AAAAAAAAAA4/Ekd_zXipxs4/s72-c/nummerbig.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-6515346627966178371</id><published>2009-09-18T06:55:00.000-07:00</published><updated>2009-09-19T17:09:31.732-07:00</updated><title type='text'>Wie ich das Sparen lernte</title><content type='html'>Um beim Geld zu bleiben: Norwegen ist die Apotheke unter den europäischen Länder. Hier ist einfach alles teuer, angefangen bei Milch (1 Liter 1,60 €), einem Päckchen Sahne (1,50 €), über eine 300-Gramm-Packung Käse (7 €), die einfache Busfahrt (3 €), ein McDonalds-Menü (12 €) und schließlich mit das Wichtigste für einen Erasmus-Studenten, eine Schachtel Zigaretten (9-10 €) und ein Träger des billigsten Bieres (8 €). Man kann sich ausrechnen was &lt;span style="font-style:italic;"&gt;diese&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt; Kombination &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; kostet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SrOVFRpuHnI/AAAAAAAAAAg/QcRfBzjv84E/s1600-h/343997691_4174d527b0.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SrOVFRpuHnI/AAAAAAAAAAg/QcRfBzjv84E/s320/343997691_4174d527b0.jpg" border="0" :alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382809897508150898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum sind wir Erasmus-Studenten immer auf ein Schnäppchen aus. Zu Beginn hat sich dieser Drang gar sportlich ausgeprägt, als jeder versucht hat, das günstigste Bier in ganz Norwegen zu finden. Das Ergebnis dieser Suche war Borg, ein Bier, dass wahrscheinlich nur zufällig den gleichen Namen trägt wie eine Roboter-Schrägstrich-Mensch-Rasse aus der allseits beliebten Science-Fiction-Serie Star Trek. Es wäre wünschenswert, wenn einen die Prozente des Borg-Bieres genauso schnell assimilieren würden, wie seine Namensgeber. Dann müsste man diesen Geschmack, der für Bierliebhaber eine wirkliche Zumutung ist, nicht mehr vollständig ertragen. Aber für günstige 1,20 € die Flasche gewöhnt man sich an vieles. Die preisliche Konkurrenz zu Borg bietet Grans, welche mit einem silbernen Etikett versehen ist, und daher fast so futuristisch wie ein Becks Gold daher kommt, natürlich nur optisch gesehen. Geschmacklich gesehen kann einem Grans nicht einmal mehr eine Serviertemperatur von 2 Grad Celsius helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich dachte bei meinem ersten (und leider nicht dem letzten) Grans, jemand hätte mir ein abgestandenes Getränk gegeben. Als ich dann selber eine Flasche öffnete, um mich von seiner Frische zu überzeugen, war überwältigt von einem unbeschreiblich ekligen Geschmack. Damit man sich auch als Nicht-Grans-Erfahrener ein Bild von seinem unvergleichlichen Aroma machen kann, muss man sich einfach nur vorstellen, am Morgen nach einer Feier alle halbvollen oder halbleeren Flaschen einzusammeln, sie in einem Eimer zusammenzugießen, kräftig umzurühren und nach einstündiger Kühlung zu trinken. Selbst dann ist man noch nicht einmal nah dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, man gewöhnt sich bei ausreichender Motivation an alles. Nur eines darf man nie machen: Billigbiere mischen. Ich will mich hier nicht in diesen Trink-Weisheiten verlieren, aber das musste einfach gesagt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, und dann sind da noch die Zigaretten. Der Grund, weshalb Alkohol und Tabak hier so teuer sind, ist die Mehrwertsteuer von 25 Prozent. In Norwegen gibt es neben einer 20-Stück-Packung allerdings auch noch 10er-Packungen. In Deutschland gab es die vor einigen Jahren auch einmal, allerdings wurde sie verboten, weil sie für Politiker zu niedlich aussahen, und sie deswegen anscheinend besonders attraktiv für Kinder und Jugendliche waren. Und für die Norweger, die das Rauchen aufgeben wollen oder den Kippen einfach nicht stark genug sind, gibt es noch Snus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SrOcCqWZOkI/AAAAAAAAAAo/of4JhdanGhg/s1600-h/snus.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SrOcCqWZOkI/AAAAAAAAAAo/of4JhdanGhg/s320/snus.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382817549179763266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die putzigen Beutelchen steckt man sich unter die Oberlippe, genauso, als wolle man vor jemandem ein Kaugummi verstecken. Ich habe es zweimal gemacht - und es &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;brannte wie bekloppt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Aber was tue ich nicht alles, um Geld zu sparen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-6515346627966178371?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/6515346627966178371/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/um-beim-geld-zu-bleiben-norwegen-ist.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/6515346627966178371'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/6515346627966178371'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/um-beim-geld-zu-bleiben-norwegen-ist.html' title='Wie ich das Sparen lernte'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SrOVFRpuHnI/AAAAAAAAAAg/QcRfBzjv84E/s72-c/343997691_4174d527b0.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-8302860592777230168</id><published>2009-09-17T07:26:00.000-07:00</published><updated>2009-09-17T09:21:35.594-07:00</updated><title type='text'>Plastikgeld beherrscht die Welt</title><content type='html'>Ich gebe ungern Geld aus, das ich nicht besitze. Ich behalte lieber den Überblick über meine Finanzen. Daher benutze ich meine Kreditkarte auch äußerst selten und nur dann, wenn es absolut nicht anders geht. Im Internet zum Beispiel benötige ich das Plastikkärtchen um Flüge zu buchen, so auch meinen Flug nach Bergen. Oder wenn ich etwas im Auslands bestelle, obwohl das eigentlich noch nie der Fall war. Ich habe nämlich immer Angst, die Abrechnung am Ende des Monats zu vergessen und mal eben 200 Euro aus der Tasche ziehen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Norwegern sieht die Sache mit der Kreditkarte weit anders aus. Hier wird alles und jeder mit Plastik bezahlt. Das ist hier ein anerkannteres Zahlungsmittel als Bargeld. Im Supermarkt sieht man es am häufigsten, aber natürlich auch in Bars. Ein deutscher Mitbewohner erzählte mir neulich, dass er in einer Kneipe sein Bier von 29 Kronen (billig für Norwegen) per Kreditkarte bezahlt hat. Nicht nur das,  selbst für das Trinkgeld gab es ein eigenes Feld, in das er dann Stolz eine Krone getippt hat. Und ich dachte, mir müsste es unangenehm sein, wenn ich im Rewe in München meine Dose Tomaten, die Packung Nudeln und die Packung Sahne im Gesamtwert von rund 2,30 Euro mit der EC-Karte bezahle. Die Blicke, die ich dann von der wohlhabenden Dame, die ihre gesamtes Delicatessen-Sortiment im Wert von Hundert Euro bar bezahlt, bekomme, existieren in Norwegen gar nicht. Neulich habe ich eine Frau gesehen, die die ungeheure Summe von 7 Kronen, nicht mal einen Euro, so bezahlt hat. Das schlägt sogar meinen Rewe-Einkauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch etwas ist anders: Wenn vor mir jemand seine Geheimzahl an der Kasse eintippt, versuche ich mich, aus Höflichkeit, immer dezent wegzudrehen, damit er ja nicht auf die Idee kommt, ich würde mich für seinen Pin interessieren. Drehe ich mich in Bergen allerdings weg, ernte ich nur befremdliche Blicke, welche, so ist es mein Eindruck, genau zu dieser Art von Blicken gehören, die mir die wohlhabende Dame entgegenbringt, wenn ich im Rewe Mini-Beträge elektronisch entlöhne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-8302860592777230168?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/8302860592777230168/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/plastikgeld-beherrscht-die-welt-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/8302860592777230168'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/8302860592777230168'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/plastikgeld-beherrscht-die-welt-der.html' title='Plastikgeld beherrscht die Welt'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-5017647524741587286</id><published>2009-09-10T08:08:00.000-07:00</published><updated>2009-09-10T09:08:36.638-07:00</updated><title type='text'>Im Halbschlaf vom Alarm geweckt...</title><content type='html'>Jedes Mal, jedes verdammte Mal die gleiche Situation. Da sitze ich in meinem Zimmer und führe wichtige Gespräche übers Internet oder schaue zur Entspannung einen Film oder schlafe ein wenig und aus heiterem Himmel beginnt dieses ohrenbetäubende Geräusch: der bereits erwähnte Feueralarm röhrt durch mein kleines Zimmer, nicht auszuhalten. So stelle ich es mir vor, müssen Hunde sich fühlen, wenn sie den Klang einer Hundepfeife hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem beim heutigen Feueralarm und bei allen anderen ist zweierlei. Erstens hört man ihn überall im gesamten Gebäude, dass man es kaum aushält. Zweitens weiß man nie, ob es nicht vielleicht der eigene Alarm ist, der losgegangen ist und man jetzt in der Plicht steht, das Ding zu deaktivieren, um die 5200 Kronen zu vermeiden. Die Konsole, die anzeigt, wo der Alarm ausgelöst wurde, steht jedoch im Erdgeschoss, für mich als Bewohner des neunten Stockwerks also immer eine knappe Sache, da das Zeitfenster, indem ich den Alarm ausschalten muss, nur drei Minuten beträgt. Bei dem größten anzunehmenden Unfall, also ein Alarm aus dem eigenen Zimmer, denn man jedoch nicht bemerkt, muss ich in weniger als drei Minuten ins Erdgeschoss, schauen, ob ich der Brandstifter bin, wieder hoch in den Neunten und das Knöpfchen drücken. Den Aufzug kann man dabei eigentlich vergessen, da er 1) im Brandfall nicht benutzt werden darf und 2) voll ist mit Leuten, die sich ebenfalls auf dem Weg nach unten begeben und daher in jedem Stockwerk halt macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund suche ich mir bei jedem Alarm von Panik ergriffen schnell etwas Regentaugliches und renne das Treppenhaus runter. Und das kommt dann dabei raus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SqkghsMK20I/AAAAAAAAAAY/Su7NZtxr6L8/s1600-h/DSC00939b.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SqkghsMK20I/AAAAAAAAAAY/Su7NZtxr6L8/s320/DSC00939b.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379866993040743234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich muss ich nicht mehr erwähnen, dass meine Aufregung und mein Outfit jedes Mal in mehr als einer Beziehung unangebracht ist, denn &lt;span style="font-style:italic;"&gt;natürlich&lt;/span&gt; brennt es nirgends. Die Feuerwehr rückt &lt;span style="font-style:italic;"&gt;natürlich&lt;/span&gt; wieder umsonst aber nicht gratis an und&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;natürlich&lt;/span&gt; gehen die Alarmglocken immer dann los, wenn es draußen regnet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unnatürlicherweise ist bei mir dann immer jegliche Motivation in meine Entspannungsphase zurückzukehren, vernichtet. Aber um mich geht es hier ja nicht, es geht immer um die Sicherheit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-5017647524741587286?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/5017647524741587286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/im-halbschlaf-vom-alarm-geweckt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/5017647524741587286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/5017647524741587286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/im-halbschlaf-vom-alarm-geweckt.html' title='Im Halbschlaf vom Alarm geweckt...'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/SqkghsMK20I/AAAAAAAAAAY/Su7NZtxr6L8/s72-c/DSC00939b.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-2154765863206135004</id><published>2009-09-03T07:59:00.000-07:00</published><updated>2009-09-10T09:05:51.283-07:00</updated><title type='text'>Fantoft Student Hostel - you cannot be serious</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/Sp_alnsKw2I/AAAAAAAAAAM/hVMBgzvj2OA/s1600-h/Fanfoft.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/Sp_alnsKw2I/AAAAAAAAAAM/hVMBgzvj2OA/s320/Fanfoft.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5377256819947914082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es höflich auszudrücken, meine Unterkunft in Bergen ist ein Loch. Sie heißt Fantoft Studentboliger und liegt rund 15 Minuten außerhalb von Bergen. Fantoft ist das Sammelbecken für so ziemlich jeden Erasmus- und sonstigen Austauschstudenten. Der Vorteil an Bergen für internationale Studenten ist der zugesicherte Platz im Wohnheim. Zwei meiner Freunde aus München gehen ebenfalls mit Erasmus ins Ausland, einer nach Frankreich und die andere nach England. Alles, was ich vor meiner Abreise machen musste, war, meine Sachen zu packen. Die beiden dürfen sich vor Ort eine Wohnung suchen und solange erstmal in einem schönen Hostel wohnen. Na, herzlichen Dank. Soviel zum Thema "erleichterter internationaler Austausch dank Erasmus".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund versuche ich den Zuständen in Fantoft die guten Seiten abzugewinnen. Kurz die groben Fakten. Hier ist Platz für rund 1500 Einwohner verteilt auf drei Gebäude, deren Plattenbau-Charakter nicht einmal bei ihrem Bau vor 30 Jahren modern war. Die Betonklötze sind noch mal unterteilt in Blöcke von A bis H. Blöcke A und B sind mit ihren neun Stockwerken dafür bekannt, dass sich in den Betten schon mal gerne Wanzen und andere Käfer verstecken, sogenannte "Bedbugs", und sind aufgrund ihrer Lage am äußeren linken Flügel der gesamten Anlage am unbeliebtesten für feierliche Zusammenkünfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Block, E, liegt im dritten Gebäuden auf der rechten Seite der Anlage und konzentriert die restlichen Blöcke. Genau wie in A und B haben wir hier Zweier-Wohnungen mit einer gemeinsamen Küche und Bad minus "Bedbugs". Die Einrichtung und der Zuschnitt der Wohnungen, standardmäßig 17 qm³, ist überall ähnlich: weiße Wände, ein unendlich langer Schreibtisch, der die gesamte Wand des fast quadratischen Zimmers einnimmt, ein pseudo-gemütlicher Stuhl samt Tisch, eine Sitzecke, die, so sagen es die Gerüchte, zu einem zweiten Bett ausgeklappt werden kann, und natürlich ein Bett. Alles besticht durch einen zurückhaltenden Jugendherbergs-Stil, der, genau wie die gesamte Anlage, seit den späten Siebzigern nicht mehr verändert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am interessantesten ist allerdings das zweite Gebäude. Es beherbergt auf 18 Stockwerken die Blöcke C und D und wird in jeder Sprache, die hier gesprochen wird, gleich genannt: "Party-Block". Der Grund für diesen inoffiziellen Titel liegt in der einfachen Tatsache, dass das Haus als einziges von den dreien über Gemeinschaftsküchen verfügt, die sich für spontane Massenversammlungen an Wochenenden bestens eignen. Denn hier ist immer auf irgendeinem Flur was los. Vorigen Freitag zum Beispiel verwandelte sich eine Küche im 15. in einen Club samt DJ, Mischpult und irgendwo dazwischen schimmerte eine Disko-Kugel. Kurz nach meiner Ankunft in Bergen feierte ein paar Stockwerke darunter eine Spanierin samt Familie, Landsleuten und ein paar anderen Nationalitäten. Wenn man Leute kennenlernen will, nimmt man sich Freitags einfach ein bischen Alkohol mit (oder auch nicht), drückt im Lift vom Party-Block auf irgendeine Taste und spickt bei Ankunft aus der Fahrstuhltür. Ist auf dem zufällig ausgewählten Stockwerk gerade keine Party zugegen, orientiert man sich einfach an den Geräuschen, die durchs Treppenhaus dringen, springt zurück in den Lift und probiert es erneut mit dem Lift-Bingo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz gesagt, der Party-Block macht Spaß. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider sieht der Eigentümer, das Studentenhilfswerk Bergen (SIB), die Sache ein kleinwenig anders. Ein allgemeines Phänomen in Norwegen sind Feuermelder, die hier wirklich überall zu finden sind. In Fantoft sind alle Feuermelder an das Alarmnetz der örtlichen Feuerwehr gekoppelt. Einmal ausgelöst hat man in der Regel drei Minuten Zeit, auf den Flur zu rennen, um dort das Alarmsignal an die Feuerwehr auszuschalten und zu lüften. Die häufigste Ursache für einen Alarm ist irgendeine Pfanne, die jemand auf dem Herd vergessen hat. Rückt die Feuerwehr an, ohne dass es wirklich notwendig ist, also jedes Mal, muss der verantwortliche Bewohner 5200 Norwegische Kronen zahlen. Nur um die Zahl greifbar zu machen, das sind knapp zwei Drittel meines gesamten Monatsbudgets.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Party-Block kann man den Alarm hingegen nicht abschalten, was dazu führte, dass vor rund zwei oder drei Wochen der Rekord von fünf Fehlalarmen an einem Tag aufgestellt wurde. Nicht, dass es sich immer um angebranntes Essen handelte, nach meinen Informationen fanden es einige Leute wohl ziemlich spaßig, im Suff morgens um halb acht den Alarm auszulösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem herrscht Spaß-Verbot im Party-Block. SIB hat zu dem Zweck für jedes Stockwerk einen Verantwortlichen wählen lassen, falls die Feuerwehr mal wieder umsonst anrückt. Glücklicherweise sind Studenten manchmal aber so herrlich rebellisch. Dann kleben sie die Rauchmelder ab, drehen die Musik auf und feiern einfach wieder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-2154765863206135004?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/2154765863206135004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/fantoft-student-hostel-you-cannot-be.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/2154765863206135004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/2154765863206135004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/fantoft-student-hostel-you-cannot-be.html' title='Fantoft Student Hostel - you cannot be serious'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_k9RPztyWJZU/Sp_alnsKw2I/AAAAAAAAAAM/hVMBgzvj2OA/s72-c/Fanfoft.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2953083195601142584.post-4963253248110374558</id><published>2009-09-03T05:52:00.000-07:00</published><updated>2009-09-03T05:53:39.561-07:00</updated><title type='text'>Ankunft in Bergen</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.1  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Reisen, besonders solche per Flugzeug, sind für mich eine sehr aufregende Sache. Flughäfen  stimmen mich immer so in eine internationale Atmosphäre ein, überall sehe ich Geschäftsleute, die von einem Terminal zum anderen huschen, sechsköpfige Familien warten am Check-In auf ihren Flug nach Ägypten und die Lautsprecheransagen sind immer zweisprachig. Meine Reise führte mich von Hamburg über Oslo und schließlich nach Bergen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Bevor es losging, wusste ich über Norwegen praktisch nichts. Meine Google-Recherche hat beim Stichwort Bergen nur eine Tatsache ausgespuckt, die ich mir gemerkt habe: regenreichste Stadt Europas. Ich flog komplett ins Blaue hinein.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Um zur Aufregung zurückzukehren: sie ergriff mich wieder, als ich in Hamburg im Begriff war abzuheben. Ich habe irgendwo einmal gehört, dass nicht das Fliegen an sich das Gefährlichste ist, sondern der Start und die Landung. Dementsprechend ist bei mir die Anspannung in diesen Momenten am größten. Auf der Startbahn angekommen, beschleunigte der Flieger normal, alles fing leicht zu ruckeln an und ich wartete auf diese Gefühl der Erleichterung, wenn das Flugzeug endlich abhebt. Doch es hob nicht ab.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Stattdessen legte der Pilot nach einer Beschleunigungsphase, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, eine Vollbremsung ein, bei der mein Puls in entgegensetzter Richtung zum Tempo des Fliegers hochschnellte. Wir drehten noch eine Runde. Die erhoffte Erklärung kam für mich erst ein wenig später, da die Fluglinie eine norwegische war und somit auch die Bordansagen zuerst auf Norwegisch und dann auf Englisch kamen. Der überraschend entspannte Pilot teilte uns kurz darauf mit, dass es sich um ein Standardproblem handelte, ein Sensor habe eine offene Tür angezeigt. Leider färbte seine Gelassenheit kaum auf mich ab. Beim zweiten Anlauf hoben wir dann ab.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach rund vier Stunden erreichte ich endlich Bergen. Das einzige Problem war jetzt nur noch, den Bus in Studentenwohnheim zu finden. Die Suche hat mir schon am Flughafen eines gezeigt: eigentlich komme ich mit meinem Englisch in Norwegen (nicht nur am Flughafen) ganz gut durch. Neben dem Airport Shuttle, dass mich umgerechnet zehn Euro gekostet hat, stand dann auch sofort ein Reisebus mit deutschem Kennzeichen. Manchmal ist die Welt halt klein.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eine der wenigen Erwartungen, die ich an Bergen und an das Studentenwohnheim hatte, war, dass ich von nun an in die norwegische Kultur eintauchen würde. Ich würde nur noch Studenten aus Norwegen und allen möglichen Ländern treffen und meine Muttersprache nur noch bei Telefonaten mit meiner Familie benutzen. Aus den Erfahrungsberichten von anderen Austauschstudenten vor mir wusste ich, dass man schnell Gefahr läuft, sich im Kreise anderer ERASMUS-Studenten zu verlieren. Ich wollte das anders machen, schließlich bin ich ja nicht den ganzen Weg hierher gekommen, um dann Deutsch zu reden. Soviel zu den großen Vorsätzen. Die Realität sah bei meiner Ankunft so aus, dass ich zusammen mit vier anderen Deutschen die Rezeption des Wohnheims gesucht habe und zwei Stunden danach an einem Infoabend teilgenommen habe, bei dem eine deutsche Studenten einem Dutzend anderer Studenten, von denen geschätze zehn ebenfalls deutsch waren, auf Englisch die Regeln der Anlage erklärt hat. Auch wenn ich (noch) kein Norwegisch kann. Mein Deutsch hat sich in den ersten Wochen auf jeden Fall verbessert.&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2953083195601142584-4963253248110374558?l=erasmus-norwegen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/feeds/4963253248110374558/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/ankunft-in-bergen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/4963253248110374558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2953083195601142584/posts/default/4963253248110374558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-norwegen.blogspot.com/2009/09/ankunft-in-bergen.html' title='Ankunft in Bergen'/><author><name>B. R.</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
